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Konferenz - Für die Zukunft der Kinder- und Familienhilfe in Luxemburg

Das Programm

9h00

DE

Begrüßung

Gilles Dhamen - Directeur de l’Office national de l’enfance et chef de la Direction générale du Service de l’aide à l’enfance et à la famille
9h15

FR

La participation des enfants dans le développement des politiques et procédures

Dr. Greijer parlera de la participation des enfants dans le développement des politiques et procédures de protection de l’enfance et de la jeunesse, notamment au travers de ses expériences avec les mineurs non accompagnés au Luxembourg ainsi que des entretiens avec enfants dans le cadre de projets de recherche d’ECPAT International. Elle expliquera, avec des expériences concrètes à l’appui, l’importance de la participation des enfants, les différentes formes de participation, et les risques à prendre en considération lors d’un processus de consultation avec des enfants et des jeunes.

10h15

DE

Neues aus dem Kindesschutz in der Schweiz

In diesem Referat werden Sie zunächst einen Einblick in das System des Kindesschutzes in der Schweiz erhalten. Insbesondere wird die im Jahre 2013 geschaffene, interdisziplinäre Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB), ihre Kernaufgaben und ihre Zusammenarbeit mit Sozialdiensten im Kindesschutz vorgestellt. In einem zweiten Teil wird ein aktuelles Forschungsprojekt präsentiert, das der Frage nachgeht, wie Eltern und ihre Kinder in Kindesschutzverfahren das Handeln der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde (KESB) wahrnehmen. Schlussendlich werden erste Resultate und Empfehlungen vorgestellt und in einem öffnenden Blick aktuelle Entwicklungen und Innovationen im Kindesschutz schlaglichtartig beleuchtet.

Die Referentinnen Brigitte Müller und Aline Schoch sind wissenschaftliche Mitarbeiterinnen mit Schwerpunkt Kindesschutz am Institut Kinder- und Jugendhilfe der Hochschule für Soziale Arbeit an der Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW. In ihrer Tätigkeit haben sie viel Erfahrung und einen engen Kontakt zu Praxispartnern sowie in der Forschung im Kindesschutz. Im Anschluss wird es Raum für eine kurze Frage- und Austauschrunde geben.

11h15

DE

Einführung in das Konzept Systemische (Neue) Autorität

Präsenz ist die Quelle von Autorität – insbesondere in kritischen Situationen. Dies gilt für Erziehende, Beratende und Führende gleichermaßen. Präsenz fokussiert dabei auf die innere Stärke der handelnden Person.  Ausgehend vom Konzept Neue Autorität von Haim Omer und Arist v. Schlippe haben Martin Lemme und Bruno Körner ein prozessdynamisches Vorgehen für alle erziehenden und beratenden sowie Führungs-Kontexte entwickelt, welches auf einer gewaltfreien Haltung und neurobiologischen wie hypnosystemischen Grundlagen beruht.

12h15

LU

Abschluss

L’AEF Social Lab & Gilles Dhamen

Das AEF Social Lab wird Sie durch das Programm führen. Chaque présentation de 30 minutes sera suivie d’une discussion de 15 minutes. Die verschiedenen Beiträge werden auf luxemburgisch, deutsch und französisch gehalten, ohne Simultanübersetzung.

Die Referenten

Dr. Susanna Greijer
Berufserfahrung
  • chercheur et consultante indépendante en matière de droits et protection des enfants au niveau internationale
  • conseillère juridique auprès d’ECPAT International
  • experte indépendante auprès du Conseil de l’Europe
Ausbildung
  • doctorat et LL.M. en droit international
  • master en affaires internationales de sciences politiques
Themenschwerpunkte
  • Droits et protection des enfants, droits de l’homme, relations internationales
Dr. Brigitte Müller
Berufserfahrung

Wissenschaftliche Mitarbeiterin:

  • seit 2005: FHNW Hochschule für Soziale Arbeit, Institut Kinder- und Jugendhilfe
  • 2003-2005: Wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Forschungsgruppe Public Mental Health der Psychiatrischen Universitätsklinik Zürich
Ausbildung
  • Promotion in Psychopathologie bei Prof. Dr. med. Dipl.-Psych. Wulf Rössler: Subjektive Lebensqualität von Menschen mit einer psychischen Erkrankung
  • Vertiefungsstudium Klinische Psychologie I, Universität Zürich
  • Grundstudium Psychologie, Universität Zürich
Themenschwerpunkte
  • Kinder mit psychisch und suchterkrankten Eltern, Kindesschutz, Methoden quantitativer Sozialforschung
Aline Schoch, lic. phil.
Berufserfahrung

Wissenschaftliche Mitarbeiterin:

  • seit 2018: Hochschule für Soziale Arbeit FHNW, Muttenz
  • 2015-2018: Pädagogische Hochschule FHNW, Basel
  • 2011-2015: Lehrstuhl «Soziale Ungleichheit, Konflikt- und Kooperationsforschung» und Lehrstuhl «Sozialforschung und Methodologie», Seminar für Soziologie der Universität Basel
Ausbildung
  • DAS Conflict Research and Conflict Resolution, Universität Basel
  • Master in Soziologie, Humangeographie und Ethnologie, Universität Basel
Themenschwerpunkte
  • Kindesschutz, Partizipation, Soziale Ungleichheit, Perspektiven von Adressat*innen/Nutzer*innen, Methoden qualitativer Sozialforschung
Dipl.-Psych. Martin Lemme
Berufserfahrung
  • selbständige Praxis für Verhaltenstherapie für alle Altersgruppen
  • Selbständig, Gesellschafter in Einrichtungen der Jugendhilfe
  • Erziehungsleitung einer Jugendhilfeeinrichtung, Qualitätsmanagment
  • Leitung einer stationären Wohngruppe der Jugendhilfe
Ausbildung
  • Diplom-Psychologe
  • Psychologischer Psychotherapeut
  • Prozessorientierte Embodimentfokussiert Psychologie, Psychoimaginative Traumatherapie, Psychodram
Themenschwerpunkte
  • Psychotherapie; Supervision; Coaching von Eltern, Pädagog*innen, Therapeut*innen; Neue Autorität in Jugendhilfe, Psychotherapie, Schule und Führung; Fortbildungen, Seminare, Vorträge.

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Kategorie

Datum

Dienstag, 15 Juni 2021

Uhrzeit

9h00 - 12h30

Adresse

online
via Zoom

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