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Austausch, Innovation und Ko-Konstruktion

AEF Social Lab

Das AEF Social Lab ist eine Plattform für Austausch, Innovation und Ko-Konstruktion, deren Aufgabe es ist, den Konsultationsprozess zur Entwicklung des nationalen Rahmenplans für Kinder- und Familienhilfe (AEF) zu gestalten. Diese Initiative wurde vom Ministerium für Bildung, Kindheit und Jugend (MENJE) ins Leben gerufen. Über mehrere Monate und durch verschiedene Aktivitäten gibt das multidisziplinäre Team des AEF Social Labs allen Beteiligten (Kinder, Jugendlichen, Leistungsträger und Fachkräften) die Möglichkeit, sich aktiv an diesem Konsultationsprozess zu beteiligen.

Gründung des AEF Social Lab

Zahlreiche Austausche mit verschiedenen nationalen Akteuren (Verbänden, Fachleuten usw.) haben die Notwendigkeit aufgezeigt, einen Qualitätsrahmen für die Hilfsmaßnahmen zu entwickeln, die dem Kind und seiner Familie angeboten werden. Zu diesem Zweck wurde vom Ministerium für Bildung, Kindheit und JugendMENJE) eine Gruppe von Partnern gebildet. Hinter dem AEF Social Lab stehen Mitarbeiter der Generaldirektion für Kinder- und Familienhilfe, dem Nationalen Amt für Kinder (ONE), des Verbandes der Akteure im Sozialwesen Luxemburg (Fédération des acteurs du secteur social au Luxembourg, FEDAS) und dem Fachverband für Soziale Arbeit , Bilund und Erziehung in Luxemburg (ANCES). Ihr Ziel ist es, losgelöst von ihrem Mandat, einen breit angelegten Konsultationsprozess zu entwickeln und zu gestalten, der auf die Entwicklung einer Qualitätssicherung für den Bereich der Kinder- und Familienhilfe (Aide à l’enfance et à la famille, AEF) Gemeinsam haben diese vier Partner ein Labor für Ideen und Innovationen geschaffen: das "AEF Social Lab".

Das Begleitungsgremium (COMAC) des AEF Social Lab

Während des gesamten Konsultationsprozesses wird das AEF Social Lab Team von einem Gremium, das sich aus verschiedenen Mitgliedern von MENJE, FEDAS, ANCES und ONE zusammensetzt, unterstützt. Die Aufgabe des COMAC (Comité d’accompagnement) ist es, das AEF Social Lab bei der Durchführung des Konsultationsprozesses zu begleiten und zu beraten. Je nach Thema, Veranstaltung oder Stand des Konsultationsprozesses werden Fachexperten aus verschiedenen Bereichen zur Beratung in das Begleitungsgremium eingeladen.

Was ist ein "Social Lab"?

Der Begriff "Social Lab" bezieht sich auf ein soziales Labor, das wie eine Art Inkubator die Innovation und das Experimentieren unterstützt und die komplexen sozialen Herausforderungen auf einer systemischen Ebene angeht. Die Soziallabore sind der Ausgangspunkt für neue Lösungen, denn sie:

Merkmale des Social Labs

Lösungen durch Experimentieren

Ein wesentliches Merkmal des Social Labs ist die Anwendung diversifizierter wissenschaftlicher Methoden, die der Relevanz der Untersuchungen und der daraus abzuleitenden Ergebnisse dienen. Das AEF Social Lab entwickelt einen Konsultationsprozess, der auf einer gemischten Methodik (quantitativ und qualitativ) beruht und den Empfehlungen der internationalen wissenschaftlichen Forschung in den Geistes- und Sozialwissenschaften folgt.

Neue Vorgehensweisen

In Anbetracht des gesamten Systems der Kinder- und Familienhilfe besteht die Notwendigkeit, über einen innovativen, ko-konstruierten Rahmen nachzudenken, der die Weiterentwicklung von Praktiken rund um die Kinder- und Familienhilfe in Luxemburg ermöglicht.

Empowerment der Teilnehmer

Auf der individuellen Ebene fördert dieser Ansatz das Empowerment, d.h. die Stärkung der Handlungs- und Entscheidungskompetenz der betroffenen Personen.

Aufruf zur Teilnahme

Wir starten einen Aufruf zur Teilnahme, um jedem Kind, Jugendlichen, Leistungsträger und jeder Fachkraft die Möglichkeit zu geben, sein Wissen und seine Erfahrungen zu einem Thema des AEF-Sektors (Partizipation, Bedürfnisse der Kinder, Prävention, etc.) zu teilen.

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